Nach dem Termin liegt der Entwurf schon da.
Die Beratung ist Ihr Kerngeschäft, die Dokumentation danach Ihre Pflicht. Aus Ihren Stichworten, einer Mitschrift oder einem Diktat entsteht ein Entwurf in Ihrer eigenen Vorlage. Sie lesen, ergänzen und zeichnen. Der Entwurf berät niemanden.
Beratungsprotokoll aus Ihren Notizen§ 28 Z 1 und § 27 Abs. 2 MaklerG
So sieht es heute aus
- Nach dem Termin liegen Stichworte auf Papier, im Notizbuch oder nur im Kopf.
- Das Protokoll entsteht später, oft Tage danach, aus der Erinnerung.
- Jeder im Büro füllt die Vorlage etwas anders aus.
- Im Streitfall zählt, was dokumentiert ist, nicht was besprochen wurde.
Die KI bereitet vor. Sie entscheiden.
Vorarbeit macht das System, Ihre Entscheidung bleibt bei Ihnen.
- 01 Ihre Entscheidung
Sie führen das Gespräch wie bisher und halten Stichworte fest, schriftlich oder als Diktat.
- 02 Vorarbeit
Aus den Stichworten entsteht ein Entwurf in Ihrer Vorlage: Wünsche und Bedürfnisse, Risiken, besprochene Varianten, Ihre Empfehlung und deren Begründung.
- 03 Vorarbeit
Lücken werden markiert statt aufgefüllt. Was nicht in Ihren Notizen steht, steht nicht im Protokoll.
- 04 Ihre Entscheidung
Sie prüfen, ergänzen und zeichnen. Erst dann geht das Protokoll an den Kunden.
Was bei Ihnen bleibt
- Die Empfehlung kommt von Ihnen. Der Entwurf gibt wieder, was Sie gesagt haben, und ergänzt keine eigene.
- Ihre Vorlage bleibt Ihre Vorlage. Wir bauen den Entwurf darauf, nicht umgekehrt.
- Kundenunterlagen werden in Ihrem Büro oder in einem Rechenzentrum in der EU verarbeitet, nie in einem offenen Chatfenster.
Wo das im Gesetz steht
Der Makler schuldet die in den Standesregeln vorgesehene Information und Beratung samt Dokumentation (§ 27 Abs. 2 Maklergesetz), dazu die Dokumentationspflicht aus § 28 Z 1. Von beiden kann laut § 32 nicht zum Nachteil des Kunden abgegangen werden. Der Entwurf erleichtert die Dokumentation. Inhalt und Unterschrift verantwortet der Makler.
Nachlesen: § 27 MaklerG im RIS, § 28 MaklerG im RIS, § 32 MaklerG im RIS
Wie es abläuft
- Erstgespräch 30 Minuten, kostenlos. Sie schildern den Ablauf, der am meisten Zeit kostet.
- Prozess-Check Wir sehen uns den Ablauf an Ihren echten Unterlagen an, samt Programm und Ablage, auf Wunsch geschwärzt. Vorher unterschreiben wir eine Vertraulichkeitsvereinbarung, bei ungeschwärzten Unterlagen zusätzlich einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
- Festpreis Sie bekommen einen schriftlichen Festpreis für genau diesen Ablauf.
- Erster Ablauf Ab dem Start rund 30 Tage, bis der erste Ablauf in Ihrem Büro läuft.
- Übergabe Mit Dokumentation, Video und Einschulung. Betreuung auf Wunsch, monatlich kündbar.
Gebaut von Daniel Peric, selbst Versicherungsmakler (easyjack.at). Die Abläufe kommen aus dem eigenen Büro, nicht aus einer Vorführung.